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Auswertung

OMNI Inclusion Data Jahresreport 2025

OMNI Inclusion Data erfasst über anonyme, DSGVO-konforme Umfragen, wie vielfältig Cast und Crew an deutschen Filmsets wirklich sind.

  • 55

    Filmprojekte

  • 4.002

    eingeladene Cast- & Crewmitglieder

  • ~823

    Teilnehmende · 21 % Rücklauf

Datengrundlage & Methode

Der Auswertungszeitraum ging vom 01.01.2025 - 31.12.2025. Aktuelle Partner*innen sind die MOIN Filmförderung, die Filmförderungsanstalt, Netflix, das Österreichische Filminstitut, Hessen Film & Medien, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, nordmedia, ARD Degeto, Bavaria Film, Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH und Constantin Film. Das OMNI Tool ist mithilfe eines großen Branchenbeirats entstanden.

  • Filme, Serien, TV-Shows

    Die häufigsten Formate

  • TV, Streaming, Kino

    Die meist genannten Ausspielungswege

  • Krimi, Komödie, Drama

    Die dominierenden Gattungen

Methode

Die hier vorgestellte Auswertung bedient sich des Reporting Tools der OMNI Inclusion Data Plattform. Die dahinterliegenden Berechnungen stammen von The Everyone Project. Das Auswertungstool benutzt zur Wahrung der Anonymität die Methode der Differential Privacy, so dass die in den Abbildungen angegebenen Prozentsätze hier Näherungswerten entsprechen und keine festen Aussagen darstellen.

Die Erkenntnisse im Überblick

Die Veränderung der Branche in Deutschland hin zu nachhaltiger Vielfalt und Diversität braucht Zeit, Ausdauer und belastbare Daten, um die Entwicklungen analysieren und steuern zu können. Die Datenerhebung der OMNI Data Inclusion-Plattform ermöglicht eine neue Form des Branchenmonitoring in Bezug auf Diversität in der Film- und Fernsehproduktion. Die Erhebung von verschiedenen Identitätsmerkmalen erlaubt einen vielschichtigen Blick in die Branche. Die direkte Abfrage der Identitätskategorien erlaubt den Befragten, sich selbst bestmöglich zu repräsentieren. Identitätsmerkmale werden direkt von den Teilnehmenden im Rahmen einer Selbstauskunft erhoben und nicht wie oft in anderen Studien üblich über externe Zuschreibungen, etwa anhand von Namen oder Angaben Dritter, erfasst. Durch die Kombination aus standardisierten Antwortoptionen und Freitextfeldern sowie der Möglichkeit von Mehrfachnennungen können komplexe und vielfältige Identitäten differenziert abgebildet werden.

Alter

  • Alter

    Die Altersverteilung der Umfrageteilnehmenden ist ähnlich der Altersverteilung in der Vielfalt im Film Studie von 2021 (Citizens for Europe 2021: 9) und zeigt, dass auch bei der OMNI-Befragung eine für die Film- und Fernsehbranche relativ repräsentative Gruppe teilgenommen hat.

    KategorieOMNIBevölkerung
    <18<1%16,7%
    18-246,2%7,2%
    25-3429%12,3%
    35-4424,7%13,1%
    45-5424,7%12,6%
    55-6712,4%19,1%
    >682,2%19,1%
    Keine Angabe<1%<1%
  • Alter und Geschlechtsidentität

    Wenn man die Unterscheidung von Alter und Geschlechtsidentität (Gender) betrachtet, sehen wir mehr Frauen in der jüngeren Generation vertreten, während Männer im mittleren Alter in den Rollen dominieren.

    Kategorieweiblichmännlichnicht-binär/genderfluid/agenderKeine Angabe
    <18<1%<1%<1%
    18-244,9%1,3%<1%
    25-3415,8%11,2%1,8%
    35-4411,8%12,4%<1%
    45-5410,2%14,1%<1%
    55-674,4%7,8%<1%
    >681,2%1%<1%
    Keine Angabe<1%<1%<1%

Behinderung/Beeinträchtigung

  • Behinderung/Beeinträchtigung

    Für 2025 haben 4,5 Prozent der Antwortenden in den OMNI-Projekten angegeben, eine Behinderung/Beeinträchtigung zu haben. In Anbetracht der geringen Rücklaufquote, fällt die Unterscheidung zur Bevölkerungsstatistik (destatis), die rund 9 Prozent mit und 91 Prozent ohne Behinderung angibt, nicht sehr stark aus.

    KategorieOMNIBevölkerung
    mit Behinderung/Beeinträchtigung4,5%9%
    ohne Behinderung/Beeinträchtigung92,8%91%
    Keine Angabe2,7%<1%
  • Art der Behinderung/Beeinträchtigung
    KategorieOMNI
    Chronische Erkrankung1,8%
    Gehbehinderung<1%
    Hörbeeinträchtigung<1%
    Kognitive Beeinträchtigung<1%
    Körperliche Behinderung<1%
    Neurodiversität1,2%
    Psychische Erkrankung1,1%
    Sehbeeinträchtigung<1%
    Sprachbeeinträchtigung<1%
    Keine Angabe<1%
    ohne Behinderung/Beeinträchtigung92,8%

Geschlecht & Sexualität

  • Geschlechtsidentität

    Mehrfachauswahl möglich

    Die Angaben für Männer (47,9%) und Frauen (49,0%) im Datensatz 2025 ist relativ ausgeglichen. Die Auswertung der OMNI-Daten zeigt eine Nutzung einer dritten Kategorie (zusammengefasst aus non-binär, genderfluid und agender) mit 2,5 Prozent.

    KategorieOMNIBevölkerung
    weiblich49%50,7%
    männlich47,9%49,3%
    nicht-binär/genderfluid/agender2,5%<1%
    Keine Angabe<1%<1%
  • Transidentität

    In Bezug auf die Personen, die diese Frage beantwortet haben, liegt der Wert der sich als cis-Identifizierenden bei 96,6 Prozent und der als trans* identifizierenden Personen bei 1,5 Prozent. Es liegen keine statistischen Vergleichsdaten zur Gesamtbevölkerung vor.

    KategorieOMNI
    cisgender96,6%
    trans*1,5%
    ich bin mir unsicher<1%
    Keine Angabe1,3%

Sexualität

20,5 %

der Umfragebeteiligten geben an LGBTQIA+ zu sein.

Queerer als der Bevölkerungsschnitt

In der einfachen Zusammenfassung zeigt sich, dass sich von den 823 Antwortenden 20,5 Prozent dem LGBTQIA+ Spektrum zugehörig fühlen, während sich 72,8 Prozent als heterosexuell bezeichnen und 6,7 Prozent keine Angabe machten. Das entspricht einem höheren Anteil als im Vergleichswert von 12 Prozent von LGBTQIA+ Personen und 82 Prozent der sich als heterosexuell cis-gender Identifizierenden aus der Ipsos Global Advisor-Studie LGBT+ Pride 2024 (Ipsos 2025). Hier ist jedoch zu bedenken, dass es nur eine Rücklaufquote von 20 Prozent gab und Personen, die Diversität positiv gegenüberstehen oder in ihrer Position sichtbar sein wollen, eher eine Umfrage zu Diversität ausfüllen.

Sexualität

KategorieOMNIBevölkerung
LGBTQIA+20,5%12%
heterosexuell72,8%82%
Keine Angabe6,7%6%

Herkunft & Religion

  • Staatsangehörigkeit

    Mehrfachauswahl möglich

    Die Kategorien sind die Häufigsten der Bundesstatistik und haben im OMNI-Sample alle einen Anteil von unter einem Prozent. Die meistgenannten Länder nach Deutschland sind: Österreich, Großbritannien, Italien, Schweiz, Polen, Vereinigte Staaten, Frankreich, Portugal und gleich oft: Ägypten, Belgien, Niederlande, Russland.

    KategorieOMNIBevölkerung
    Deutschland93,4%83%
    Türkei<1%1,8%
    Syrien<1%1,2%
    Rumänien<1%1,1%
    Polen<1%1,1%
    Ukraine<1%1,5%
    Andere europäische Länder6,8%2%
    restliche Welt1,2%4%
    Keine Angabe<1%<1%
  • Ethnische Selbstidentifikation

    Auf die Frage nach der ethnischen Selbstidentifikation haben sich 82,3 Prozent als weiß und insgesamt 4,9 Prozent als Black/Indigenous/Person of Color (BIPoC) bezeichnet, während 12,9 Prozent keine Angabe gemacht haben. Es gibt keine amtlichen Vergleichswerte in der Bundesstatistik.

    KategorieOMNI
    BIPoC/PoC4,9%
    weiß82,3%
    Keine Angabe12,9%
  • Religionszugehörigkeit

    Aus den Antworten zu Religion und Weltanschauung lässt sich lesen, dass sich die Teilnehmenden im überwiegenden Teil als konfessionslos (73,5%) bezeichnen (im Vergleich zu 47% der Konfessionslosen, die in Daten der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (FoWiD) angegeben werden).

    KategorieOMNIBevölkerung
    konfessionslos73,5%47%
    Protestantismus9,7%21%
    Katholizismus4,6%24%
    Islam<1%4%
    Judentum<1%<1%
    andere2,2%4%
    Keine Angabe9,5%<1%

Migrationshintergrund

16,8 %

der Umfragebeteiligten geben an einen Migrationshintergrund zu haben

Menschen mit Migrationshintergrund deutlich unterrepräsentiert

In der OMNI-Umfrage hat ein Anteil von 16,8 Prozent angegeben, einen sogenannten Migrationshintergrund zu haben. Das entspricht knapp der Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund, die laut Bevölkerungsstatistik (30,4%) in Deutschland leben (vgl. Mikrozensus / BpB 2025). Im Verhältnis dazu haben sich 82,1 Prozent der OMNI-Befragten als ohne Migrationshintergrund beschrieben (vs. 69,6%). Das zeigt, dass Cast und Crew mit Migrationshintergrund in der Film- und Fernsehbranche teilhaben, aber weiterhin noch deutlich unterrepräsentiert sind.

Angabe zum Migrationshintergrund

KategorieOMNIBevölkerung
mit Migrationshintergrund16,8%30,4%
ohne Migrationshintergrund82,1%69,6%
Keine Angabe1,1%1%

Ost/West Sozialisation

19,4 %

der Umfragebeteiligten sind in Ostdeutschland zur Schule gegangen

Ost/West Sozialisation ist ausgeglichen

Im Samplejahr 2025 sind die Befragten zu 19,4 Prozent in Ostdeutschland und zu 75,6 Prozent in Westdeutschland sozialisiert. Damit ist die Verteilung ausgewogen im Hinblick auf die Verteilung bundesweit (16% Ost, 80% West). Der größte Anteil der Befragten stammt aus NRW (20,7%), gefolgt von Hamburg (14,9%), Baden-Württemberg (10,2%), Berlin (10,1%) und Niedersachsen (9,0%). Die Anteile deuten darauf hin, dass Personen die dort aufgewachsen sind, evtl. dort auch weiter arbeiten und des Weiteren die Produktionsstandorte der OMNI-Partner*innen besonders stark vertreten sind.

Sozialisation Ost/West

KategorieOMNI
ost19,4%
west75,6%
Keine Angabe6%

Care-Verpflichtungen

60,9 %

der Umfragebeteiligten geben an, keine Care-Verpflichtungen zu haben

Vereinbarkeit von Care-Arbeit und der Arbeit am Set bleibt schwierig

Über ein Drittel (36,1%) der Antwortenden hat angegeben, eine Care-Verpflichtung zu haben, während 60,9 Prozent keine Care-Verpflichtung haben. Das deutet eventuell darauf hin, dass Menschen in der Film- und Fernsehbranche die Arbeit nicht gut mit Care-Verpflichtung (u.a. Familie und Betreuung) vereinbaren können. Des Weiteren lässt sich ableiten, dass Männer seltener allein zuständig für die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Erwachsenen sind als Frauen.

Geschlechtsidentitäts & Care-Verpflichtungen

Kategorieweiblichmännlichnicht-binär/genderfluid/agenderKeine Angabe
Geteilte Betreuung11,7%21%1%<1%
Betreuung einer Person2,4%<1%<1%<1%
Betreuung mehrerer Personen2,4%<1%<1%<1%
keine Care-Verpflichtungen33,4%25,4%1,7%<1%
Keine Angabe1,5%1,4%<1%<1%

Bildungshintergrund

  • Bildungsabschluss

    Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer*innen (89,1%) an der OMNI-Befragung geben einen hohen Bildungsstand an, dem mindestens ein (Fach-)Abitur (37,2%) zugrunde liegt. Die Hälfte hat einen Studienabschluss (50,9%).

    KategorieOMNI
    Studienabschluss50,9%
    (Fach-)Abitur37,2%
    Promotion<1%
    Mittlerer Abschluss5,1%
    Ohne Schulabschluss<1%
    Hauptschulabschluss<1%
    Keine Angabe6%
  • Bildungsabschluss der Eltern

    Die große Mehrheit der Antwortenden hat einen hohen bis sehr hohen Bildungsabschluss der Eltern angegeben, was auf einen hohen Klassenbias in der Branche hindeutet.

    KategorieOMNI
    Studienabschluss46,5%
    (Fach-)Abitur16,5%
    Promotion5,2%
    Mittlerer Abschluss20,4%
    Ohne Schulabschluss<1%
    Hauptschulabschluss<1%
    Keine Angabe10,3%
Einstieg in die Filmbranche

Mehrfachauswahl möglich

44,8% der Befragten haben eine formale, branchenspezifische Ausbildung in Form von Studium oder Berufsausbildung durchlaufen. Ähnlich viele (48,1%) wie über informellere Wege wie Praktika, Quereinstiege oder Bekannte.

KategorieOMNI
Berufsausbildung im Filmbereich19,2%
Quereinstieg aus anderer Branche23,5%
Selbsterlernt21,6%
Seminare/Workshops4,4%
Set-Praktika21,3%
Studium (Film-/Schauspielschule)28,1%
Verwandte/Bekannte in der Filmbranche10%
Keine Angabe3,4%
Diskriminierungserfahrungen

Mehrfachauswahl möglich

Diese Zahlen bewegen sich in ähnlichen Bereichen wie in der Studie Vielfalt im Film. Dort wurden Diskriminierungserfahrungen in Bezug auf Geschlecht (60%), Alter (30%) und rassistische Zuschreibungen (13%) am häufigsten genannt (Citizens for Europe 2021: 14-15).

KategorieOMNI
Alter19,3%
Äußere Merkmale18%
Behinderung1,6%
Betreuungsverpflichtungen4,3%
Einkommen/Schicht7,3%
Geschlechtsidentität23,9%
Hautfarbe3,9%
Herkunft8,8%
Körperform/Gewicht13,9%
Psychische Erkrankung5,4%
Religion1,3%
sexuelle Orientierung6%
Weltanschauung5,1%
Keine Angabe39,6%

Feinauswertungen

Die hier gezeigten Feinauswertungen dienen vor allem als erste Tendenzen, die es in zukünftigen Auswertungen zu prüfen gilt. Die genauere Betrachtung in der Feinauswertung zeigt, dass auch die Rücklaufquote nach den Hierarchiestufen und Departments schwankt. Über alle Positionen und Projekte hinweg hatte die OMNI-Erhebung für 2025 eine Rücklaufquote von 20,6 Prozent. Im Bereich der Crewpositionen (hinter der Kamera) lag der Rücklauf mit 21,7 Prozent höher als bei Positionen vor der Kamera, wo nur 15,9 Prozent der Befragten geantwortet haben. Unterscheidet man nach Einfluss, sind Positionen mit stärkerem Einfluss auch stärker in der Umfrage vertreten. Im Bereich der kreativen Schlüsselpositionen (Regie, Produktion, Autor*in/Headautor*in, Creator) lag die Rücklaufquote bei 37,7 Prozent und für Abteilungsleiter*innen allgemein bei 26,9 Prozent. Das lässt evtl. auf den Kenntnisstand zur Befragung schließen. Personen, die nicht so oft am Set sind oder weniger mit den administrativen Entscheidungen zu tun haben, brauchen evtl. noch mehr kommunikative Einladung zur Beteiligung.

Hinweis

Aufgrund der teils sehr geringen Datenmenge sind die Aussagen hier als erste Trends zu bewerten. Aufgrund der von The Everyone Project angewandten Technik der Differential Privacy-Methode, um die Rückverfolgbarkeit zu verschleiern, sind die Daten maskiert und die Auswertungen in diesen geringen Datengrößen als mäßig bis wenig zuverlässig gekennzeichnet.

Gender bei Cast & Crew

Wie verschiedene Studien in den letzten Jahren immer wieder gezeigt haben (z.B. Hochfeld et al. 2017 (FFA); Loist 2018; Prommer & Linke 2019), gibt es verschiedene Geschlechterverhältnisse und Gender Bias in den unterschiedlichen Gewerken. Für den OMNI-Datensatz 2025 wird sichtbar, dass keines der Gewerke eine paritätische Genderverteilung aufweist. In den Bereichen Produktion (62,2% weiblich zu 37,8% männlich) und Drehbuch/Redaktion (74,1% weiblich zu 25,9% männlich) sind Frauen stärker vertreten. In den Bereichen Regie (55% männlich zu 35% weiblich, 10% non-binär – mit geringer Unzuverlässigkeit aufgrund Differential Privacy Anonymisierung!), Kameradepartment (74,5% männlich zu 22,3% weiblich) und Postproduktion/Editing (54,8% männlich zu 45,2% weiblich) waren 2025 die Männer stärker vertreten. Besonders unausgewogen sind die Bereiche Kostüm/Garderobe (90,9% weiblich zu 4,5% männlich) und Ton (99% männlich). Dies bestätigt bestehende Zahlen aus den letzten Jahren (vgl. Hochfeld et al. 2017; Prommer, Stüwe & Wegner 2022).

  • 62,2 %

    weiblich im Produktionsdepartment

    im Vergleich zu 37,8 % männlich

  • 55 %

    männlich im Regiedepartment

    im Vergleich zu 35 % weiblich und 10 % non-binär

  • 74,1 %

    weiblich im Drehbuch/Redaktion

    im Vergleich zu 25,9 % männlich

  • 74,5 %

    männlich im Kameradepartment

    im Vergleich zu 22,3 % weiblich

  • 90,9 %

    weiblich im Department Kostüm/Garderobe

    im Vergleich zu 4,5 % männlich

  • 99 %

    männlich im Tondepartment

    Die Zahlen für andere Geschlechter sind zu gering für eine Auswertung.

Migration bei Cast & Crew

Betrachtet man die unterschiedlichen Ebenen in Bezug auf Migrationshintergrund, sind sowohl im Bereich der „Above-the-Line“ (kreative Schlüsselpositionen mit 18,5% und Abteilungsleitung mit 15%) wie auch „Below-the-Line“ für die Crew gesamt mit 15,6% ähnliche Werte zu finden wie für die Gesamtauswertung von 16,8 Prozent. Im Bereich der Positionen vor der Kamera ist ein höherer Wert zu sehen. Hier haben 22 Prozent der Befragten einen Migrationshintergrund angegeben.

  • 18,5 %

    Menschen mit Migrationshintergrund Above-the-Line

  • 15,6 %

    Menschen mit Migrationshintergrund Below-the-Line

  • 22 %

    Menschen mit Migrationshintergrund vor der Kamera

    Damit liegt die Zahl über dem Gesamtdurchschnitt von 16,8 %.

Ethnische Selbstbezeichnung bei Cast & Crew

Im Gesamtsample für 2025 hatten sich 4,9 Prozent der Befragten als Black/Indigenous/Person of Color bezeichnet und 82,3 Prozent als weiß. In der Betrachtung nach ethnischer Selbstbezeichnung sind in allen Bereichen hinter der Kamera nur sehr geringe Werte für nicht-weiße Personen zu finden. Im Bereich der Positionen vor der Kamera ist ein höherer Wert zu sehen. Hier haben 9,9 Prozent der Befragten eine Selbstbezeichnung als BIPoC angegeben.

  • 3,5 %

    der Abteilungsleitungen bezeichnen sich als Black/Indigenous/Person of Color

  • 3,9 %

    der Below-the-Line Positionen bezeichnen sich als Black/Indigenous/Person of Color

  • 9,9 %

    der Castmitglieder bezeichnen sich als Black/Indigenous/Person of Color

    Damit liegt dieser Wert über der Gesamtzahl von 4,9 %.

Alter bei Cast & Crew

  • Alter bei Cast

    Vor der Kamera sind die Altersgruppen 25-34, 35-44 und 45-54 gegenüber der Bevölkerung überrepräsentiert.

    KategorieOMNI
    <183,1%
    18-244,6%
    25-3418,3%
    35-4422,1%
    45-5430,5%
    55-6713,7%
    >687,6%
    Keine Angabe<1%
  • Alter bei Crew
    KategorieOMNI
    <18<1%
    18-246,5%
    25-3431,1%
    35-4425,1%
    45-5423,6%
    55-67<1%
    >681,2%
    Keine Angabe<1%
  • Alter bei kreativen Schlüsselpositionen

    Die jüngere Generation dominiert.

    KategorieOMNI
    <18<1%
    18-24<1%
    25-3433,3%
    35-4425,9%
    45-5422,2%
    55-6714,8%
    >683,7%
    Keine Angabe<1%
  • Alter bei Abteilungsleitungen

    Die Altersgruppe von 45-54 ist am stärksten vertreten.

    KategorieOMNI
    <18<1%
    18-243%
    25-3417,2%
    35-4423,1%
    45-5433,7%
    55-6720,7%
    >682,4%
    Keine Angabe<1%

Sexualität bei Cast & Crew

In Bezug auf die Angaben zur sexuellen Orientierung lassen sich kaum Differenzen feststellen.

  • 20,3 %

    der Crew bezeichnen sich als LGBTQIA+

    Damit liegen sie nah am Gesamtdurchschnitt.

  • 22,2 %

    der Kreativen Schlüsselpositionen bezeichnen sich als LGBTQIA+

    Damit liegt dieser Wert leicht über der Gesamtzahl von 20,5 %.

  • 22,1 %

    der Positionen vor der Kamera bezeichnen sich als LGBTQIA+

    Die Zahl der Personen die hier keine Angabe machen wollten liegt mit 9,2 % etwas höher als in der Gesamtauswertung (6,7%).

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